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Fallen

FallenIn das Dunkel fiel ich herab,
und der Vater sprach:
Engel so fürchte dich nicht,
steh auf und bring den Menschen Licht.

 

So fiel ich tiefer und tiefer,
still vernehmend des Vaters tiefen Wunsch.
Ganz schwach war mein Schein,
umgeben vom Dunkel, ein Lichtlein allein.

Ich konnte sie fühlen
die verzweifelten Seelen.
Sie riefen um Hilfe und baten um Licht,
Ihre Furcht, ihre Trauer, nahmen mir jegliche Sicht.

Nun war ich da um zu helfen,
und verlor meine Kraft.
Gier, Neid, Hass und Eifersucht, der Menschen größte Waffen,
machten der Hoffnung und Liebe in mir schwer zu schaffen.

Vertraue mir und hoffe weiter,
klang es leis in meinem Ohr.
Heftiges klopfen meines geliehenen Herzen,
fühle du Engel der Menschen Seelenschmerzen.

So erhob ich mich
und tat was mir befohlen.
Ich bin gefallen um zu bringen das Licht,
ergreift es ihr Menschen, zerstört mich bitte nicht.
Hoffnung und Liebe werd ich euch sein,
damit in der dunkelsten Stunde keine Seele allein......

©Regine Swoboda