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Oh ihr Menschen

Oh ihr MenschenIch sitze hier und weine in die Stille,

dies war niemals Gottes Wille.

Hass, Neid und Traurigkeit erfüllt euer aller Leben,

dabei gab unser Vater euch seinen göttlich Segen.

 

Geschaffen hat er euch den Überfluss,

doch was ihr lebt - das ist Verdruss.

Auf eurer Welt da herrscht die Gier,

nach einem, mit Zahlen bemaltem, Stück Papier.

Oh, ihr Menschen habt es weit gebracht,

selbst wenn die Sonne scheint, herrscht finstre Nacht.

Wir Engel stehen nebenan und schauen,

unser Vater hat weiter in euch vertrauen.

Ihr behandelt eure Welt sehr schlecht,

egal was man euch gibt es ist nichts recht.

Unter euch da gilt einzig das Zerstören,

kaum noch gibt es ein einander zuhören.

Laut ist es in eurer schönen Welt,

wo ihr euch und auch die Tiere quält.

Oh, ihr Menschen habt es weit gebracht,

selbst wenn die Sonne scheint, herrscht finstre Nacht.

Ihr verschmutzt euch euren Lebensraum,

vor euch sicher ist kein einz`ger Baum.

Kriege gibt es gleich in Horden,

scheint als wäre es fröhlich, dieses Morden.

Zerstört, was ihr angeblich liebt,

selbst die Hölle habt ihr bald besiegt.

Der Gefallene ist neben manch von euch ein Lamm,

selbst das Böse sich - eines besseren besann.

Ach, ihr Menschen so gebt doch endlich acht,

verwandelt eure Welt in Sonne, lasst sein das Finster der Nacht.

© Regine Swoboda