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Alles begann mit einem Stein

Alles begann mit einem SteinEifersucht, Neid, Hass sind seit Anbeginn der Zeiten der schlechteste Berater der Menschen. Wer kennt sie nicht die Geschichte von Kain und Abel. Kain der Ackerbauer war neidisch auf seinen Bruder Abel, den Hirten. Er war neidisch weil er dachte Gott würde Abels Opfer bevorzugen, hatte jede Menge böse Gedanken. Er wollte an Gottes erster Stelle stehen und so hörte er nicht auf die Ermahnungen Gottes und erschlug seinen Bruder Abel. Kain wurde für seine Tat von Gott verstoßen doch nicht schutzlos allem überlassen. Gott versah ihn mit einem Schutzmal (Kainsmal) welches zeigte, dass keiner an ihn Hand anlegen durfte. Soweit und gut zur Bibelgeschichte. Ich allerdings würde dies gerne einfach nur menschlich betrachten.

Im Grunde genommen begann alles mit einem Stein der genutzt wurde um seinem Neid, seiner Eifersucht und seinem Hass Ausdruck zu verleihen und zu töten. Mittlerweile sind die Menschen um ein vielfaches effektiver geworden. Sie benutzen keine Steine mehr um sich dahin zu raffen. Mittlerweile benutzen sie Waffen aller Art und löschen sich gleich zu Hauf aus. Doch um das große Weltgeschehen möchte ich heute gar nicht schreiben. Das tun im Moment eh schon andere, leider vergessen sie dabei die bittere Wirklichkeit in deren kleinen Welt um sich herum.

Manchmal töten Menschen sich nicht nur körperlich. Sie brauchen auch nicht unbedingt Waffen, die das Leben selbst aus deren Körpern löschen. Sie schaffen das auch mit Worten oder Gesten. Gerade heute werde ich wieder Zeuge von solchen Spielchen. Sie nutzen spitze Worte die wie Messer tief in den Geist schneiden (nicht ins Fleisch und doch sind jene Wunden ebenso zerstörend). Ich frage mich dann sehr oft ist das wirklich nötig? Nein ist es nicht.

Menschen die befreundet waren und deren Wege sich trennen, trennen sich nicht ohne Grund. Für gewöhnlich haben beide Seiten ihren Anteil daran. Es muss nicht immer Streit sein. Man merkt vielleicht einfach, dass man auf einer anderen Bewusstseinsebene steht. Dass die Zeit die man miteinander verbracht hat gut so war, wie sie war. Doch sie ist vorbei. Die Wege trennen sich. Ist doch gut so. Man macht Platz für Neues. Muss man danach wirklich noch hinten rum übel Zeugnis ablegen? Ist es wirklich nötig den anderen durch dritte aus zu spionieren und den Spion dann noch dazu nutzen um das was man nicht Gutes zu sagen hat an diesen Menschen hintragen zu lassen? Ich hinterfrage dabei auch den Spion, was hat er davon sich dafür herzugeben wie ein Fähnchen im Wind von einem zum andern zu hecheln und falsches Spiel zu spielen? Nicht nur, dass er Vertrauen missbraucht so schadet er sich auch selbst damit.

Wieso kann nicht einfach Ruhe sein? Muss man jemandem wirklich so viel Schaden zufügen, dass er sich von allem löst? Kann man nicht einfach akzeptieren, dass diese Freundschaft mal etwas besonders war doch dass man sich Aufgrund verschiedener Bewusstseinsebenen getrennt hat? Mir fällt das ganz besonders bei Lebensberatenden spirituellen hochsensiblen Menschen auf. Sie können einfach keine Ruhe geben, wenn sich die Welt und die Menschen nicht um sie herum drehen. Sie nehmen sich und ihre Überzeugungen viel zu wichtig, machen sich zum Zentrum und vernichten alles was ihnen im Weg steht oder anders denkt als sie. Sorry Leute mit diesem verhalten, welches schon im Kleinen so verkorkst läuft ist die Menschheit am Holzweg. Wen wundert dann das große gesamte Weltgeschehen? Mich nicht.

Es macht mich traurig, wenn Menschen die mir viel bedeuten, soziale Netzwerke verlassen, weil aus dem Hintergrund laufend verletzte Möchtegerngurus einfach immer wieder drauf hauen und sich verhalten wie die Berserker. Es macht mich traurig, wenn Menschen sich dazu benutzen lassen wie ein Fähnchen im Wind zwischen den beiden Fronten spazieren zu gehen und noch viel trauriger, wenn sie wissen wie sehr sie dem anderen wehtun wenn sie böse Worte weiter erzählen und sich dann als Unschuldslamm darstellen versuchen.

Nein, nicht nur traurig sondern stinksauer macht mich das. Neid, Eifersucht und Hass waren noch nie gute Begleiter der Menschheit und werden es nie sein. Es ist genug Platz für uns alle auf dieser Welt. Es gibt genug Freunde denen wir begegnen können. Einfach mal loslassen und vor allem jene in Ruhe lassen mit denen wir ohnehin nicht auf derselben Bewusstseinsebene stehen. Das wäre schon mal ein grandioser Anfang um Schmerz und Leid zu vermeiden.

Aber nein, Menschen greifen lieber zu einem Stein oder zu Worten und nutzen diese effektiver denn je. Vernichten was ihnen einmal so lieb war………..

 

Schade…

 

Ich wünsch euch allen, dass ihr solche Begegnungen fern bleiben könnt,

Regine